Die Drehbrücke in Estebrügge

Meine letzte Radtour führte mich nach Jork-Estebrügge. Geplant hatte ich eines der am Ufer der Este liegenden Häuser zu zeichnen. Ich hatte gerade einen schönen Blick von der Estebrücke herunter gefunden, da kam der Brückenwärter und ließ die Schranken herunter. Einige Motorboote wollten passieren und dafür musste die Brücke Platz machen, sie wurde gedreht. Die Drehbrücke wird von ehrenamtlichen „Brückendrehern“ bedient. Aufgrund der schnellen Erreichbarkeit übernehmen meistens Anwohner diese Aufgabe, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang haben sie Dienst. Dafür erhalten Sie von der Gemeinde eine Aufwandsentschädigung. Der Diensthabende war gut gelaunt und hat den Wartenden mit dem ein oder anderen lustigen Schnack die Zeit vertrieben. Habe mich dann spontan umentschieden und das Brückenwärterhäuschen zum Motiv erklärt.

Trübe Aussichten..

…aber doch irgendwie wunderschön. Die letzte Woche tat sich durch andauernden Frühlingsregen hervor. Immer wenn ich optimistisch meine Zeichensachen packte, zeigte sich auch schon die nächste Regenwand am Horizont. Das Zeichnen vom Foto genügt mir nicht mehr – Ich mag nicht mehr vor dem Bildschirm sitzen.

Himmelfahrt tröpfelte es nahezu den ganzen Tag. Gegen späten Nachmittag fuhr ich mit dem Rad in die Stadt und suchte mir einen geschützten Platz am Fleth. Die Skizze habe ich mit Inkliner in sepia angelegt. Die einzelnen Regentropfen auf meinem Blatt ließen den Strich immer wieder abbrechen. Ärgerlich, aber da muss man durch. Während meiner Zeichenstunde wurde es hinter der Häuserreihe am Westfleth deutlich heller, und das frische Grün der Bäume leuchtete gegen den teils noch grauen Himmel. Diesen, leider nur kurze Augenblick, hatte ich im Kopf als ich mich dann Zuhause hinsetzte und die Zeichnung kolorierte.

Der Hafen in Stade..

ist ein wunderbarer Ort um Wartezeit zu überbrücken, oder einfach einen entspannten Tag in maritimer Atmosphäre zu verbringen. Mittlerweile sind einige Logbuchskizzen dort direkt vor Ort entstanden. Die historischen Schiffe Dora von Stade und Greundiek haben ihren festen Liegeplatz im Hafen. Der Finkenwerder Elbe-Fischkutter Rungholt HF 510 war im letzten Jahr zu Gast.

#logbuchskizzen

Lebensgefühl

Im letzten Sommer lief ich mehrmals an diesem wunderbaren Fahrzeug vorbei. Leider reichte die Zeit nur für ein schönes Foto. Jetzt habe ich mich an die Zeichnung gemacht, und ich erinnerte mich dabei an diverse Fahrten in der „Ente“. Leider wurde ich immer auf die Rücksitzbank verbannt, und es ging mir, kurz gesagt, nicht besonders gut. Trotzdem sind diese Erinnerungen so positiv behaftet, sie rufen eine Zeit hervor in der ich doch recht unbelastet das Leben in vollen Zügen genoss.

Sehnsucht nach Sonne

Am Osterwochenende habe ich alte Urlaubsfotos nach schönen Bildvorlagen durchgesehen. Dies ist ein Blick vom Torre Tavira in Cadiz. Ich erinnerte mich an die milden Temperaturen und die schöne Urlaubsstimmung. Und schon konnte mir das launenhafte Aprilwetter nichts mehr anhaben.

Die Mühle in Jork

Hatte ich schon lange auf meiner Liste, und jetzt ist sie im Skizzenbuch verewigt. Hat ein bisschen gedauert bis ich ins Bild gefunden habe. Der Standort war nicht optimal, und die Laterne, die ich direkt vor der Nase hatte sollte eigentlich nicht mit aufs Bild. Aber ich konnte sie auch nicht ignorieren, also doch mit rein.

Diese eine Woche im März…

ist immer eine besondere Herausforderung für mich. Vom 08. – 12.03. war es wieder soweit, 100 Menschen sollten in diesen 5 Tagen zu Papier gebracht werden. Unter dem Hashtag #oneweek100people kann man sich dann im Netz ansehen wie unterschiedlich die Herangehensweisen an diese Challenge sind. Da ich mit dem schnellen Skizzieren von Menschen oftmals so meine Schwierigkeiten habe, wollte ich in diesem Jahr eher schnelle, nur wenig ausgearbeitete Skizzen fertigen. Damit das Ganze nicht so langweilig wird sollten unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. Genutzt habe ich Tinte, wasserlöslichen Graphitstift, Aquarellstift und Aquarellfarbe.

Harburger Schlossinsel

Dieser Urban Sketch ist auf der Harburger Schlossinsel entstanden. Vor Ort habe ich nur skizziert, koloriert dann zu Hause. Die Urban Sketchers Hamburg stellen zur Zeit unter der #sketchchallenge_hh eine zeichnerische Wochenaufgabe. Die hieß in dieser Woche #duoton d. h., bei der Kolorierung nur zwei Farbtöne verwenden inclusive deren Mischfarben. Ich habe mich hier für die Töne Englisch-Venezianisch-Rot und Preußischblau entschieden. Schöne Aufgabe, die in Erinnerung ruft, dass man auch mit stark limitierter Farbpalette ein lebendiges Bild schaffen kann.

Frühling lag in der Luft…

…als ich am Ufer der Este saß und den Blick in den kleinen Buxtehuder Hafen zeichnete. Es war das erste Blatt in meinem neuen Skizzenbuch, und ich freute mich nach so langer Zeit endlich wieder draußen zeichnen zu können.